Wie funktioniert denn nun „Demokratie“?

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Leserbrief. Ist ja toll – wieder ein Haufen Lesermeinungen! Genau das beabsichtige ich, wenn ich da mitmache und besten Dank an den Chefredakteur, der in seiner Zeitung dafür so viel Raum zur Verfügung stellt.

Die Lesermeinungen werden immer unterschiedlich sein und wenn auch nur klitzeklein.

Aber wie funktioniert das dann mit der „Demokratie“? Schließlich muss ja die Vielfalt der Meinungen auf „einen Nenner“ gebracht werden, um überhaupt denen, die mit der Umsetzung der vielen Meinungen, Interessen und Willensbekundungen die Möglichkeit in die Hände zu geben, tatsächlich auch handlungsfähig zu sein. Das Mehrheitsprinzip allein genügt jedenfalls nicht! Das zeigten in letzter Zeit wieder einmal die politischen Geschehnisse und nicht nur im Landkreis Hildburghausen, auch nicht nur in Thüringen.

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Besinnen wir uns: Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir leben und auch noch leben. Wir sollten aber nicht vergessen: es hätte auch anderes sein können als das! Natürlich eingedenk unserer bewegten Geschichte, der Deutschen!

Verehrte Leserinnen und Leser, darf ich das so schreiben? Oder bin ich dann ein „Rassist“, „fremdenfeindlich“, „Faschist“ oder was auch immer aus der Schutzgrube der Politik als Wurfgeschosse geschossen wird! Wir sollten uns unserer nachgesagten „deutschen Genauigkeit“ besinnen, nicht eben nur in unserer Hände Tun, sondern eben auch in unserer Sprache, besonders in der Wort- und Ausdruckswahl. Die Deutsche Sprache ist nämlich einfach, verständlich und trifft genau!

Wir brauchen keinen ausländischen Wortersatz! Es brauchen dies, wie ich beobachte, nur diejenigen, die etwas bemänteln wollen, also nicht so recht mit der Sprache herausrücken (Wahrheit) wollen, sich zieren ob ihrer „Bildung“ (Dummheit) oder spekulieren, nicht verstanden zu werden (anderen Fett uff die Brille schmieren)! Eine üble Masche. Besonders Politiker bedienen sich dessen.

Vor etlichen Jahrzehnten belehrte mich mal einer, der meinte: „Wenn du etwas sagst, dann prüfe dein Wort, ist es nötig, ist es richtig, ist es wahr!“ Bis heute habe ich es nicht vergessen. Ob dies mir immer gelingt, bezweifle ich, aber ich bemühe mich.

Unlängst habe ich vernommen, dass man „Schnellsprachübungen“ macht. Man zählt die Worte, die man in so und soviel Sekunden spricht. Das so was im Gange ist, vermute ich schon lange, angeregt dazu hat mich das Fernsehen, solches zu beobachten. Schöne Einfälle, wenn es denn so ist, gelle!? Mit Bildung und besonders der Wissensvermittlung, was man dem Fernsehen nachsagt, hat das nichts zu tun, sondern mit Volksverblödung! Wir sollten aber vor allem wissen, was ein Wort aussagt, z. B. „Faschismus“ – kursiert seit einiger Zeit gehäufelt, vor allem, wenn wieder einmal sortiert wird, wer in welche Schublade gehört.

Keinesfalls will ich wem „eine Lanze brechen“, aber mich interessiert schon, was man darunter versteht. Das hätte ich auch gerne von denen gewusst, die dieses Wort als Titular anderen Personen gegenüber benutzt haben, namentlich.

Also, es gibt kein Versteckspiel.

Dank für Ihr Interesse.

Wolfgang Braum
Schmeheim

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