Abonnieren
Benachrichtige mich bei
2 Kommentare
neueste
älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Lothar Scheu
11 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Hauptmann,

anstatt dauernd auf die AfD einzuschlagen, wäre es viel besser, diese politisch einzubinden. Wenn man mit Diffamierungen jemanden mundtot machen will, erreicht man lediglich, dass man selber nicht mehr glaubhaft ist.

Das beste Beispiel sind die Wahlergebnisse der etablierten Parteien. Einen Gegner bekämpft man nicht, indem man ihn schlechredet, sondern man muss ihn herausfordern, ihn zwingen, zu handeln. Dann erst kann man über ihn richten und sehen, was er kann und ihn durch fachliche und sachliche Diskussionen überzeugen oder konfrontieren.

Nur zu sagen, alle AFD’ler seien halbe Nazis, was von vornherein so nicht stimmt, ist unglaubwürdig und irrelevant. Immerhin ist diese Partei bei allem trotzdem eine demokratisch gewählte Vereinigung.

Nur mit blosen Reden oder Manipulierungen erreichen Sie genau das Gegenteil.S orgen Sie dafür, dass der Konsenz einer sachlich-vernünftigen Debatte aufrecht erhalten bleibt und hören Sie auf die Belange und Sorgen der Bürger dieses Staates. Dies geschieht ohnehin oft viel zu wenig und geht im allgemeinen Streit der Parteien unter.

Die Politiker wurden gewählt, um ihre Bürger zu vertreten und alles dafür zu tun, um Schaden vom Volk abzuwenden, und nicht dafür, um sinnlos miteinander zu streiten. Wer dies erkennt und umzusetzen weiss, braucht sich um Wahlstimmen nicht zu fürchten…

Lisa Vier
11 Monate zuvor
Reply to  Lothar Scheu

Dem Kommentar von Lothar Scheu kann man nur zustimmen. Immerhin sehe ich aber eine eindeutigere Haltung gegenüber Bodo Ramelow, der für mich nicht wählbar ist. Übrigens, so viel hat er als sogenannter “Landesvater” nicht geleistet.

Mit Regieren hat seine Arbeit nicht viel zu tun. Er ist zwar sehr umtriebig und verkauft sich wie ein Markenprodukt. Überall, wo es eine Kamera, ein Mikrofon oder eine volkst(d)üm(m)liche Veranstaltung gibt, ist er dabei. Dazu gehört natürlich im Frühjahr und im Herbst auch, dass er sich in bäuerliche Tracht kleidet (Anzug, Weste, Krawatte, schwarze Lederschuhe, saubere Fingernägel), um in Heichelheim Kartoffeln zu legen oder sie auch noch erntet. Die schwere Arbeit ist zu Ende, wenn die Kameras ausgeschaltet werden.

Sein Leben und seine Arbeit sind zu 90 Prozent Populismus, und kaum jemand merkt, dass er das Bundesland Thüringen im wahrsten Sinne des Wortes “verarscht”, sein Toiletten-Deal ist ein parlamentarisches Meisterstück, aber eben auch ein wenig dumm, vielleicht sogar strohdumm..