2 Kommentare

  1. inge tisch
    10. Mai 2019 @ 17:24

    Baubehinderungsbehörde

    Baubehinderungsbehörde – Baubeamte – Bauamt – Behinderung – Bauvorhaben – Baubehinderung

    Baubeamte drangsalieren Bauherren

    Das Buch “Was jetzt zu tun ist”

    Darin schrieb TV-Moderator Frank Plasberg über die bizarre Welt der Baubürokratie.

    Während ein Immobilienprojekt in Deutschland noch in der Planung ist, ziehen die Nachbarn in anderen europäischen Ländern bereits in das fertiggestellte Objekt ein.

    Das Baurecht ist in Deutschland mit unbestimmten Rechtsbegriffen überfrachtet:

    – Dazu gehören die Rechtsbegriffe “öffentliche Belange” und “Wohl der Allgemeinheit”.
    – Dadurch werden die Dinge in der Baupraxis verkompliziert und in Streitfällen die Gerichte mit regelmäßig lang andauernden Verfahren beschäftigt.

    Die Baubehinderungsbehörde genannt? Bauamt?

    Auf den Bauämtern sitzen auch Angestellte, die, anstatt dem Bauherrn Hilfestellung beim Bauen zu bieten, wofür sie mit Steuergeldern bezahlt werden, nur ihren Frust ablassen.

    So vermitteln diese Angestellte nicht selten den Eindruck, als sei die Ausübung von Macht durch Anwendung von Bauvorschriften, und seien sie noch so nebensächlicher Art, für sie wichtiger sind, als ein Bauprojekt im Rahmen der gesetzlichen Baufreiheit mit angemessener Rechtsanwendung zu genehmigen.

    Dies verzögert die Bauvorhaben und nervt den Bauherrn, bis er sich endlich den unsinnig und schikanös empfundenen Bauauflagen dieser Sachbearbeiter unterwirft.

    Diese Gemeindeangestellten verhindern und blockieren nach selbstgefälligem Ermessen.

    Das führt zu:

    – langen Bearbeitungszeiten,
    – Erwirken von Fristverlängerung,
    – Androhung von Bauablehnungen,
    – Zuständigkeitszurückweisungen.

    Um von der jetzigen “Baubehinderungsbehörde” zur “Bauförderungsbehörde” zu kommen, müsste sich lediglich die mentale Einstellung der Gemeindeangestellten in den Bauämtern ändern; das wäre ein positiver Schritt zu den Bauherren.

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  2. Architekt Auengrund
    8. Mai 2019 @ 11:19

    Ich finde es sehr arm, dass man sich in diesem Medium so über eine Verwaltungsbehörde auslässt. Es ist respektlos.

    Schon in der Darstellung des Fachwissens des Antragstellers sind Lücken offengelegt. Das hätte eher zur Selbstkritik führen müssen, als zu so einer Deffamierung der unteren Bauaufsicht. Es gibt Vorschriften, an die man sich zu halten hat. Es gibt Vollzugsbekanntmachungen, in denen man nachlesen kann, wie ein Paragraph der Thüringer Bauordnung vollzogen wird. Es gibt ein Baugesetzbuch, welches die Zulässigkeit von Bebauungen regelt.

    Dann gibt es noch eine Gemeinde, die eine Satzung hat, was Außenbereich ist und was Innenbereich ist. Satzungen können geändert werden. Das kostet aber Geld. Wollte der Antragsteller für seine 2.000 Euro Überdachung das übernehmen?

    Die Erkenntnis ist die: Hätte er einen fachkundigen Planer hinzugezogen, hätte er das im Vorfeld gewusst. Man sollte eben die Gesetze kennen.

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