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4 Kommentare

  1. Wolfgang Kulas
    8. Mai 2020 @ 8:58

    Vor 75 Jahren endete ein Krieg mit unermesslichen Leid nicht nur in mitten von Europa. Der Geist der Brandschatzer ist leider bis heute nicht besiegt; er glimmt auch nicht nur im Stillen vor sich hin.

    Besiegt wurden vor 75 Jahren die militärischen Heerscharen, besiegt wurden die Barbarei des Faschismus durch die Truppen der Alliierten. Wohl ohne Zweifel trugen hier die Soldaten der Roten Armee die Hauptlast.

    Dieser Krieg hatte Millionen von Toten zur Folge.

    – Den Soldaten der Sieger gehört unser Dank –

    Lassen wir es nie wieder zu, dass weder von deutschen noch europäischen Boden ein Krieg ausgeht; dass nie mehr Mütter ihre Kinder, Töchter und Söhne beweinen müssen.

    – Weg mit den Atombomben aus Deutschland –

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    • Lothar Scheu
      8. Mai 2020 @ 18:46

      Sehr geehrer Herr Kulas, ja Sie haben vollkommen Recht, indem Sie sagen, dass das unermessliche Leid dieses von der Nationalsozialistischen Partei und ihrer getreuen Schergen angezettelten Krieges vor 75 Jahren zu ende gegangen ist.

      Ich glaube, dass kaum ein Deutscher Landser freiwillig diesen Krieg mitgemacht hätte, wenn er nicht durch Einzug in die Armee dazu gezwungen worden wäre. Was wäre passiert, wenn er sich geweigert hätte? Standgericht und Erschiessung!

      Das, was damals in den Köpfen derer vorgegangen ist, die zu diesem grausamen Krieg gezwungen wurden, kann man heute kaum ermessen. Wie viele Soldaten waren traumatisiert, von den vorkommenden Ereignissen seelisch fertig?

      So etwas darf sich niemals wiederholen, ganz egal von welchem Staat dies auch immer ausgehen mag…

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      • Wolfgang Kulas
        9. Mai 2020 @ 8:33

        Verehrter Herr Scheu, herzlich danke für eine gewisse Übereinstimmung unserer Gedanken. Wir haben beide die Frage von Kriegen berührt, bei der ich mich jedoch frage: sind also Kriege unausweichlich?

        Darüber sollten wir uns mal abseits unseres hier nicht weiterführenden Dialogs unterhalten.

        Gerne können Sie hier meine E-Mail für eine mögliche Weiterführung in geeigneter Weise nutzen; “sag-wostehstdu@gmx.de”

        Mögen unsere Generationen besonders den Jüngeren “reinen Wein” einschenken, welcher mitunter leicht säuerlich erscheint.

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      • Rudolf Grollmisch
        14. Mai 2020 @ 13:50

        Herr Scheu, Sie glauben, kaum ein Landser hätte freiwillig diesen Krieg mitgemacht. Da irren Sie gewaltig. Sogar Sechszehnjährige haben sich freiwillig gemeldet. Es gab ganze Formationen, die ausschließlich aus Freiwilligen bestanden, sogar aus ausländischen Freiwilligen.

        Ich habe zum Kriegsende holländischen SS-Freiwilligen geholfen, sich durch die Front in Richtung Westen abzusetzen. Der Krieg war in den ersten Monaten und Jahren für viele Soldaten eine angenehme Zeit, besonders an der Westfront. Mindestens von einem meiner Onkel weiß ich, dass er sich als Freiwilliger gemeldet hatte. Das Irrsinnige, zu viele haben, ihrem Eid folgend, bis fünf Minuten nach Zwölf gekämpft.

        Selbst Kinder haben freiwillig auf Feinde geschossen und schlimme Reaktionen ausgelöst. Und es gab deutsche Wehrmachtsangehörige, die sich als Freizeitspaß freiwillig an Erschießungen beteiligten. Es schüttelt einen, wenn man daran denkt.

        Der Krieg verändert die Moral der Menschen oder gibt anderen die Möglichkeit, ihren Sadismus auszuleben. Einer meiner Onkel berichtete, wie SS-Leute und Freiwillige, ohne Zwang jüdische Kinder aus einem oberen Geschoß auf die Straße warfen. Wollen Sie mehr erfahren, schreiben Sie mir unter rudolf.grollmisch@web.de.

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